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Sardinien - BARONIE - Ausflüge |
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Schon die Küste ist aufgrund der einzigartigen Kulissen mehrere Abstecher wert. Aber auch das Hinterland hat einiges zu bieten um Abwechslung vom Strandleben zu schaffen. Monte Albo Der
M. Albo ist langgezogener schneeweißer kalkiger
Bergrücken mit
einer
einsamen Strasse, die nahe des
Grates mehrere Kilometer auf knapp 800-900m Höhe
verläuft. Anfahrt
über Siniscola, dort Richtung Lode und nach einigen
Serpentinenkilometern links abbiegen. Kalksteingrate, Almwiesen und
Kräuterduft lassen einen in Zeitraffer vom heißen
Sardinien
in klare Bergluft gelangen. Dazu ein atemberaubendes Panorama in das
Landesinnere. Insgesamt aber wenige Parkplätze.Monte Senes Das Gegenstück
zum Monte Albo, nicht aus Kalk dafür aus Granit und
metamorphen
Gesteinen aufgebaut. Zufahrt über asphaltiertes
Sträßchen von Irgoli aus oder über eine
lange
ansteigende asphaltierte Straße vom Norden aus. Hier
allerdings
streckenweise Löcher, aber mit normalen PKW passierbar.
Abraten
würde ich mit dem Wohnmobil, da streckenweise kein Platz zum
Ausweichen mit tiefen Abgründen.Während des Aufstieges irre Aussichten auf den Monte Albo. Oben eine kleine Nuraghenanlage und gefasste Quellen entlang der Straße. Passiert man den Höhenrücken weiter Blick über den Golfo di Orosei. Am Ende kurze Stichstraße zu einem sehr schönen Hain mit Quellen und Wanderwegen in untypisch grüner Vegetation und einem abgelegenen Spezialitätenrestaurant* Folgt man vor der Stichstraße dem Weg über die Brücke gelangt man einen halben Km weiter auf eine Wendeplatte in luftiger Höhe - hier irre Aussicht auf die Strandregion von Berchidda. * Locanda Norghio: Sardische Spezialitäten in einem der schönstgelegen Restaurants Sardiniens Lago di Posada Stausee
in landschaftlich reizvoller
Umgebung. Gespeist wird er vom Riu
Mannu.
Kommt man vom Norden (Aal dei Sardi) zum L. Posada passiert man eine der am dichten bewaldesten Zonen Sardiniens - Foresta di Littos; hier lohnt es sich ein bißchen zu verweilen; die Straße passiert ein schluchtähnliches Tal mit einem schäumenden Bach und Steineichenwälder soweit das Auge reicht und anschließend den steil aufragenden Monte Tipilora. Ala dei Sardi / Monti di AlaMit Buddosu zusammen das Zentrum des sardischen Granitabbaus. 2 Sorten sind vorherrschend: Sardo Rosa und Sardo Bianco. Der Unterschied ist ob fleischfarbene Feldspäte (Plagioklas) oder weiße Feldspäte (Orthoklas) den Granit aufbauen. Zahlreiche Granitsteinbrüche zeigen die spezielle Technik die zum Schneiden bis zu 20to schwerer Blöcke notwendig ist. Monte Nieddu Erst
vor kürzerer Zeit wurde die Piste auf den knapp 1000m hohen M.
Nieddu sehr gut ausgebaut - diese ist kurvenreich aber durchgehend
asphaltiert und recht breit bis zum Endpunkt mit der Quelle Sos Pantamos. Unterwegs
einige recht spektakuläre Ausblicke. Am Ende der
Straße eine
Art Hochebene von Granitfelsen eingerahmt. Allerdings wenig hohe
Bäume und so gut wie kein Schatten - deshalb sehr
heiß im
Sommer. Lohnt sich eigentlich nur abends oder in kühleren
Jahreszeiten. Anfahrt von Padru aus, einfach dem Schild M. Nieddu
folgen.
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